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Die rote Zeit im Krippenhaus

Arche Noah

Wenn Sie diese Zeilen lesen, schreitet das Jahr schon mit schnellen Schritten dem Ende entgegen. Die älteren Krippenkinder haben schon vor den Ferien die Geschichte von Noah und seiner Arche gehört. In unserer Vorleseecke war ein großes Schiff aufgebaut und die Kinder konnten mit Holztieren die Geschichte nachspielen. Nach den Ferien hatten wir Besuch von Pastorin Wichmann und haben mit ihr die Geschichte noch einmal gehört und ihr das Lied von Noah vorgesungen. Im Oktober haben wir uns zum ersten Mal mit unseren großen Kindern und Pastor Hütte zu einer Erntedankandacht in der Kirche getroffen. Unser Ostergras (Weizen) hatte über den Sommer Ähren bekommen, die wurden geschnitten und die Kinder haben sie in die Kirche getragen und mit zu den anderen Gaben gelegt. Die Elternvertreterinnen haben im November für ihre Gruppen kleine Laternennachmittage organisiert. Bei Keksen und Tee wurde gemütlich in der Krippe gegessen, die Tischlaternen haben geleuchtet und es wurden die altbekannten Laternenlieder gesungen. Das Martinsfest liegt auch schon hinter uns und wir sind im Dezember angekommen. Die Farben begleiten uns intensiv durch das Jahr: alle drei Monate erleben die Kinder eine neue Farbe.

Von Oktober bis Dezember ist es die Farbe Rot: Eltern und Kinder suchen zu Hause nach roten Sachen und wir hängen sie im Flur auf. Geplanscht wird gerne mit rotgefärbtem Wasser. Es werden rote Aquarelle gemalt und die dicken Kerzen auf dem Adventskranz sind natürlich auch rot. In der Adventszeit bereiten wir uns auf das Weihnachtsfest vor. Die Kinder gehen in die Kirche und zünden jeden Montag eine Kerze auf dem großen Adventskranz an, Plätzchenduft liegt in der Luft und wir hören die Weihnachtsgeschichte und singen Weihnachtslieder. Krippenkinder brauchen Rhythmus und Rituale, die sie wiedererkennen, die ihnen Sicherheit geben. Gerade in der Adventszeit machen wir es uns besonders schön in der Krippe. Wir schmücken gemeinsam mit den Kindern das Haus und beziehen sie so in die Vorbereitungen und die Vorfreude ein. Diese Tage leuchten aus dem Alltag heraus und wir gehen davon aus, dass die Stimmungen in den Kindern nachklingen und sie noch als Erwachsene davon zehren können. In diesem Sinne wünschen wir allen lichtvolle und gesegnete Weihnachtstage!

Petra Scharf für das Krippenhaus-Team