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Die Kops – Up`n Hof

Birkenfelde (550 Einwohner) – nie gehört, sagt der Ottonormalverbraucher. Doch was ist, wenn man es einem Pfadfinder der Christlichen Pfadfinderschaft ins Ohr flüstert… Die Augen fangen an zu strahlen und die nächste Frage ist – „Wann geht es los?“

Im Mitteldorf in Birkenfelde liegt unser Bundeshof, unser Bundesmittelpunkt. Ein 1998 erworbener Vierkanthof im wunderschönen Eichsfeld (gesprochen Eicksfeld). Der Bundeshof in Thüringen ist Treffpunkt für die Gruppen und Veranstaltungen der CPD. Regelmäßig ist der Hof Gastgeber für die Hofakademie, das Bundesfeuer, die Bauhütten, das Bundesthing sowie Veranstaltungen von Landesmarken, Gauen, Stämmen und Sippen.

Und so haben sich auch die Kops von Borgfeld aus auf den Schienenweg und die obligatorische einstündige Wanderung vom Bahnhof Uder nach Birkenfelde gemacht. Der Sommer 2018 war ja sehr sonnenreich und so war es die beste Entscheidung in Deutschland zu bleiben und das Eichsfeld unsicher zu machen.

Einige von uns waren noch nicht auf dem Hof, doch im Innenhof sitzen und die Atmosphäre genießen reichte erstmal aus, um die Anstrengungen des Tag hinter sich zu lassen.

Es war ja gerade mal Ferienanfang, da muss man nicht gleich voll durchstarten. Doch nach und nach wurden alle Räume erkundet: gemütliches Essen in der Wohnküche, Andachten schreiben und kiloweise Kirschen pflücken auf der Obstwiese, Klavierspielen und lesen in der Bibliothek, Steinburgen bauen auf der Baustelle der entstehenden Bundeshalle (siehe Ende des Berichts), Wikingerschachspielen auf dem Spielplatz oder Gitarrenkenntnisse erweitern und singen – geht überall!

Und wenn uns das nicht gereicht hat, sind wir ein Eis im kleinen Cafe in Birkenfelde essen gegangen oder haben den Ruf-Bus gerufen (mit dem besten Busfahrer der Welt), der uns dann nach Heiligenstadt gebracht hat oder auch ins deutsch-deutsche Grenzmuseum nach Teistungen oder auch nur nach Uder ins Freibad. Aber auch mit dem Fahrrad nach Uder zum Einkaufen hat es uns gerne getrieben.

Und da waren unsere Tage schon gezählt und wir mussten gehen – aber so recht wollten wir nicht.

Dieser Hof, der durch so viele Hände unserer Pfadfinder zu dem geworden ist, was er ist. Gemütlich, individuell, immer im Werden. 1000e Stunden ehrenamtliche Arbeit, seit 20 Jahren. Viel Geld der Mitglieder und Spenden.

So auch für das letzte große Projekt der Bundeshalle: „Die Bundeshalle ist die östliche Querscheune unseres Bundeshofes. Sie ist der letzte und größte Abschnitt, der noch nicht renoviert wurde. Mit vielen helfenden Händen und vielen großzügigen Unterstützern wollen wir es in den nächsten Jahren schaffen, das Gebäude für unsere Zwecke denkmalgerecht zu erneuern. Auf der Seite www.bundeshalle.de wollen wir euch unsere Pläne und den Projektfortschritt vorstellen.“

Und so können wir nur sagen: Zum Glück der Hof! Zum Glück ist es unser Hof!

Die Sommerfahrt-Teilnehmer