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Konfi-Cup 2019

Samstagmorgen 10.00 Uhr, die Luft ist kühl und offen gestanden auch nicht wirklich gut. Etwas Müdigkeit hängt noch am ganzen Körper, während die Konfirmand*innen in den Fußballbereich der Sporthalle „Intoor“ schreiten. Mit Sporttaschen beladen und offensichtlicher Desorientierung gelangen Marlon, Tristan und Justin noch vor den ersten Teamer*innen in die Versorgungszone des Konfi-Cups. Zum Glück weiß Organisator Ben schnell Abhilfe zu schaffen, und wenige Minuten später stehen alle Konfis umgezogen und angemeldet auf einem der Fußballplätze. Die anfängliche Hektik scheint vergessen, als die Organisator*innen schon wieder etwas erzählen wollen. Die Konfis und Teamer*innen der Gemeinden versammeln sich, doch scheinen zu siegessicher, um richtig zuhören zu können.

Die Begrüßung wird schnell hinter sich gebracht und die ersten Spiele beginnen. „Boa ey, warum spielen wir denn erst eine Stunde nach Anfang?“, beschweren sich einige Konfis über den Spielstart des ersten Spiels. „Mies, aber was willst du machen. Bruder, muss los.“, lautet die Antwort und stellt die erhitzten Gemüter zufrieden. Während die Luft in der Indoorhalle immer schlechter wird und einen sehr schweißigen Geruch annimmt, befinden sich die Konfis schon im letzten Spiel der Qualifikationsrunde. Alle ersten Gegner schienen kein Problem dazustellen, die Borgfelder Konfis hatten ja nie unter 4:1 gewonnen. Gegen die Erzrivalen „Alt-Aumund“, deren Spielweise bis heute wohl umstritten bleiben dürfte, gewinnt man schließlich 3:0 und findet sich in der K.O.-Phase wieder.

Auf einige der Konfirmandinnen musste in der Gruppenphase leider verzichtet werden, da sie an andere Teams ausgeliehen wurden, die bei diesem Mix-Turnier ohne Mädchen angereist waren. Hier sorgten Vicky, Gina, Lilli und Romy unter anderem für die ersten Siege der anderen Teams und solangsam machte sich eine gewisse Qualität erkennbar. Da Marlon im Tor, abwechselnd mit Justin, Svea, Moritz und Yannik in der Abwehr nichts anbrennen ließ, hatte Paul die Möglichkeit, in Kombination mit Justin viel Druck nach vorne zu machen, wo Tristan und Benny dann den Sack zu machten.

Kurz gefasst gewannen unsere Konfis in der K.O.-Phase mindestens mit 6:0 und trafen im Finale erneut auf „Alt-Aumund“.

Die Trainer*innen hatten allerdings eine taktische Meisterleistung vollbracht, weshalb das Finale ohne Probleme mit 4:0 gewonnen wurde. Nun blieb nichts weiter zu tun, als den Sieg beim neunten Bremer Konfi-Cup zu feiern.

Hendrik Jelschen 


Mein Konfirmandenunterricht 2018/2019

Mein Opa ist in Indien geboren und mit dem hinduistischen Glauben aufgewachsen. Er hat in Deutschland studiert und ist hiergeblieben. Er und meine Oma konnten sich nicht richtig auf eine Religion einigen. Die Folge war, dass mein Vater keiner Religion angehört. Meine Eltern haben mich nicht als kleines Kind taufen lassen, da sie meinten, dass ich selber entscheiden soll, ob ich getauft und konfirmiert werden möchte.

Ich wollte den Konfirmandenunterricht auf jeden Fall ausprobieren und freue mich nun auf meine Konfirmation. Erlebt und gelernt habe ich Vieles:

Das erste Ereignis neben dem normalen Unterricht war der Pilgertag. Bei tollem Wetter sind wir, ohne Handy, einen ganzen Tag gelaufen. Eigentlich finde ich Spazieren gehen sehr langweilig, aber mit den anderen Konfirmanden in einer sehr großen Gruppe hat es mir viel Spaß gemacht. Unterwegs gab es ein Eis in Fischerhude.

Außerdem haben wir uns mit den fünf Weltreligionen beschäftigt und, unter anderem, eine Moschee und eine Synagoge besucht. Ich habe schon Tempel in Indien besucht, aber in einer Synagoge und einer Moschee war ich noch nie. Dort war es doch sehr anders. Frauen und Männer sitzen immer getrennt. Männer müssen in der Synagoge eine Kippa tragen und in der Moschee muss man auf dem Boden sitzen und die Schuhe ausziehen. Bei den Muslimen konnten wir sogar einen Gottesdienst miterleben.

Sehr schade, dass ich in Hohenfelde nicht dabei sein konnte, aber die Anderen waren total begeistert von der Woche an der Ostsee, bei tollstem Wetter und in einer super Gemeinschaft.

Konfi-Bibel-Cluedo 2019

Am Anfang sind wir mit einer Fahrgemeinschaft zum Bibel-Cluedo in die Gemeinde ‚Guter Hirte‘ nach Osterholz gefahren. Es waren Gemeinden aus ganz Bremen-Ost & Mitte dort mit insgesamt ungefähr 180 Konfis. Als wir dort angekommen sind, gab es eine Begrüßung und wir haben ein Lied gesungen. Dann hat eine Frau aus dem Organisationsteam eine Ansprache gemacht und uns erklärt, was wir machen und wie wir vorgehen sollen. Uns wurde erzählt, dass wir einen biblischen Mord aufklären sollten. Es waren verschiedene Räume gestaltet, in denen Personen aus der Bibelgeschichte waren. Sie erzählten uns etwas und dann konnten wir danach bei Bedarf Fragen stellen. Wir durften insgesamt pro Raum nur drei Fragen stellen und für jede Frage würde es am Ende Minuspunkte geben. Wir sollten uns in 5er-6er Gruppen einteilen und haben dann als Gruppe einen Laufzettel bekommen. Auf diesem Laufzettel sollten wir Antworten aufschreiben, die uns in diesen verschiedenen Räumen gesagt wurden. Für Extra-Punkte konnte man noch Gegenstände suchen, die im ganzen Gebäude verteilt waren. Wir sollten so schnell und so viel auf dem Zettel ausfüllen, wie wir konnten. Denn am Ende gab es eine Preisverleihung. Die ersten drei haben dann einen Preis bekommen. Wir hatten 45 Minuten Zeit, den Laufzettel auszufüllen. Für zwischendurch hatten ein paar nette Frauen aus dem Organisationsteam ein kleines Buffet aufgebaut, wo man sich immer ein paar Kleinigkeiten nehmen konnte. Von den ersten drei Plätzen haben Konfis aus unserer Gemeinde den ersten und den zweiten Platz ergattern können. Den Mordfall kann man übrigens in der Bibel finden in 1. Mose 4,1 – 16. Zum Abschluss gab es noch ein Lied und einen Segen.

Unsere Meinung:
Wir fanden das Cluedo im Großen und Ganzen echt schön und wir hatten auch viel Spaß. Zum Beispiel war es schön, dass man den Mordfall in Gruppen gelöst hat und es auch ziemlich echt von dem Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt wurde in den verschiedenen Räumen. Aber das Bibel-Cluedo war viel früher zu Ende, als es geplant war und wir mussten dann abends in der Kälte warten, bis uns jemand abholen konnte. Trotzdem gab es natürlich auch Sachen, die gut gelaufen sind. Eine Sache war z. B., dass es kostenloses Essen gab und dass das Bibel-Cluedo insgesamt super organisiert war.

Von: Gina Timke und Chiara Sawitzki






Im November waren wir in der Jugendkirche. Hier haben wir uns mit dem Thema Tod beschäftigt. Wir mussten einen Koffer packen mit den wichtigsten Dingen, die wir ins Jenseits mitnehmen würden. Diese Gedanken habe ich mir vorher noch nie gemacht. Wir haben auch ein paar Lieder gesungen, also war das Ganze ein gutes Erlebnis.

Nun hat sich jeder für ein Vorweihnachtsprojekt entschieden. Die Hälfte der Konfirmanden ist noch einmal in die Jugendkirche gefahren, um ein Theaterstück anzugucken. Die Schauspieler waren ehemalige Drogen- oder Alkoholabhängige, welche am Ende ihre Lebensgeschichte erzählt haben. Ich fand dies sehr interessant.

Die andere Hälfte der Konfirmanden hat das Krippenspiel für Weihnachten eingeübt. Der Konfirmandenunterricht war sehr abwechslungsreich. Wir haben viel erlebt und gelernt. Wichtig finde ich auch die gute Gemeinschaft, die durch den Jugendkeller und z. B. das Tischkickerturnier gestärkt wurde. Ich bin froh, dass ich mich für die Konfirmation entschieden habe.


Maya Maitin